Auf in die Berge

Paulinchen und Pauli sind sehr wissbegierig. Sie freuen sich über das interessante Angebot und melden sich zu einem Alpinkurs. Schließlich gibt es dort, wo sie jetzt Dienst machen, viele hohe Berge. Und wo die sind, da sind auch Touristen. So kommt es leider immer wieder zu  Alpinunfällen.

Zuerst erhalten die beiden ihre Alpinausrüstung. Denn in Uniform geht man nicht in die Berge. Da braucht man schon spezielle Kleidung, gute Schuhe, einen warmen Anorak und einen großen Rucksack. Mit dem Polizeibus geht es zur Talstation des Sesselliftes und dann hinauf auf den Berg. Nach einem langen Fußmarsch erreichen sie die Hütte. Hier werden sie die nächsten zwei Wochen bleiben. Erfahrene Kollegen, die ausgebildete Berg- und Skiführer sind, werden sie zu Alpinisten ausbilden und in vielen Unterrichtsstunden über alpine Gefahren unterrichten. Sie werden lernen, wie man Menschen aus Bergnot rettet oder wie man einen Rettungshubschrauber zur Landung einweist.

Wenn Pauli und Paulinchen geschickt und vor allem schwindelfrei sind, werden sie den Kurs gut meistern und können sich in weiteren Alpinlehrgängen noch mehr Wissen aneignen. 

 

 

Die Alpinausbildung

Ein wichtiger Bestand im Exekutivdienst unserer gebirgigen Heimat ist der Alpindienst. Es gibt ihn bei der Gendarmerie und der Polizei. Wer sich mit den Bergen verbunden fühlt, kann sich zur Ausbildung melden. Sie dauert jeweils zwei Wochen und führt in mehreren Etappen bis hin zum Berg- und Skiführer. Die Kurse werden als Ski- und Kletterkurse im Frühling, Herbst und Winter abgehalten.
In der Theorie lernen die Alpinisten nicht nur die alpinen Gefahren kennen, sondern auch wie man sich vor ihnen schützt. Gesteins- und Lawinenkunde sowie das richtige Einschätzen von Wetterlagen sind wichtige Bestandteile. In der Praxis wird das Gelernte dann umgesetzt. Eigensicherung und Umsicht im Umgang mit alpinen Gefahren sollen ihnen später einmal helfen, Mitmenschen aus Bergnot zu retten und Alpinunfälle aufzunehmen.

 

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