Die Innereien eines Polizeiautos
"Bei
Schönwetter würde ich ja auch gern ein Polizist auf einem Fahrrad sein, aber
bei Schlechtwetter oder im Winter wäre mir eine Funkstreife lieber" sagt
Pauli zu dem Herrn Inspektor. "Dürfen wir uns einmal in das
Funkstreifenauto setzen" fragt Paulinchen. Natürlich dürfen die Kinder.
Da gibt es viel Technik zu bestaunen. Pauli meint sogar, dass da mehr Schalter
als in einem Flugzeug sind. Da die Kinder auch alles ausprobieren dürfen, geht
ein wahres Spektakel los. Das Blaulicht wird aufgedreht, das Folgetonhorn dröhnt
dazu mit voller Lautstärke, aber am lustigsten ist es, wenn man seine eigene
Stimme durch den Lautsprecher hört.
Pauli ist natürlich auch neugierig, was da alles in den Kisten mitgeführt wird. Auch dieser Wunsch wird erfüllt. Aus den Kisten wird allerlei für den Einsatz nützliches ausgepackt. Eine ganze Galerie von Lampen verschiedener Größen kommen zum Vorschein, Mäntel in reflektierender Farbe und Plastikhüte zum Absperren einer Unfallstelle. Für gefährliche Einsätze werden Schutzwesten mitgeführt und, leider muss das auch sein, Gewehre. Was ist denn das? Ein Band mit Nägel darauf, da kann man sich ja ganz schön weh tun, wenn man draufsteigt. Die Frau Inspektor erklärt dieses eigenartige Band, es heißt "Autostoppgurt". Wenn jemand mit seinem Auto vor der Polizei oder Gendarmerie flüchtet und partout nicht stehen bleiben will, dann legt man dieses Ding auf die Straße und die Nägel machen ein Loch in den Reifen und die Luft geht aus. "Und ohne Luft in den Reifen kann kein Auto fahren" weiß Pauli sofort.
Den Wunsch von Pauli auch das einmal zu sehen, können die beiden Inspektoren natürlich nicht erfüllen, da muss man schon ein wenig die Phantasie spielen lassen.
| Der
Funkstreifendienst
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