Nie ohne Helm

Pauli und Paulinchen sind Glückspilze. Heute haben sie Außendienst mit dem Fahrrad, und das Wetter ist schön. Die Dienstmütze tauschen sie mit einem sicheren Fahrradhelm. Schnell noch geprüft ob Licht und Bremsen funktionieren und dann ab ins Verkehrsgewühl. Gleich steuern sie den nächsten Radweg an. Denn hier müssen sie sich darum kümmern, dass sie Radfahrer vorschriftsmäßig unterwegs sind.

Viele Radler vergessen in ihrer Atemlosigkeit, dass sie sich genauso an die Verkehrsvorschriften zu halten haben, wie alle anderen Verkehrsteilnehmer.

Paulinchen und Pauli haben viel zu tun, Die einen wollen bei Rot über die Kreuzung fahren, andere geben kein Handzeichen beim Abbiegen. Ein paar Radler müssen sogar ermahnt werden, dass sie beim Abbiegen nach hinten schauen, um nicht in einen Unfall verwickelt zu werden. Wenn sie doch nur daran denken würden, dass der Kopf ihre Stoßstange ist.

Paulinchen und Pauli nützen auch die Zeit auf ihrem Drahtesel, um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen. Als Radler hat man dazu besser die Möglichkeit, als wenn man im Auto sitzt. Immer wieder erklären sie Fremden den Weg und geben Auskünfte auf die vielen Fragen der Menschen in der Stadt.

 

 

Dienst mit dem Fahrrad

Fahrradstreifen gibt es erst seit ein paar Jahren als Projekt. Sie haben vor allem den Zweck, dass die Polizei einen besseren Kontakt zur Bevölkerung pflegen kann. Der Einsatz auf Radwegen soll helfen, die Unfallzahlen mit Radlern zu senken.
Schnellfahrer - die gibt es auch hier - und rücksichtslose Radler werden von radfahrenden Beamten an die gesetzlichen Vorschriften erinnert.. Von Radler zu Radler spricht man sich leichter. Doch manchmal bleiben auch Geldstrafen nicht aus. Polizisten auf Fahrrädern kommen leichter ans Ziel, wenn der Weg für Funkstreifen zu schmal oder versperrt ist.

 

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