Jetzt wird die Schulbank gedrückt
Es
ist acht Uhr früh. Das Telefon klingelt. Es ist die Oma, die sich nach ihren
Enkeln erkundigt. "Liebe Oma, fass dich kurz, wir warten auf einen Anruf
von der Polizei. Wir erklären dir das alles später." Kaum hat Pauli
aufgelegt, läutet das Telefon wieder. An der Stimme erkennt er sofort den älteren
Herrn von der Polizei. "Spreche ich mit Pauli?" "Ja. ich bin´s,
Pauli." "Prima. Wir haben alle Unterlagen ausgewertet. Morgen früh
sehen wir uns in der Polizeischule. Richte es auch bitte deiner Schwester aus.
Auf Wiederhören."
Pauli hüpft vor Freude fast bis zur Decke. "He, Paulinchen, wir haben es geschafft! Morgen geht´s los! Ich freue mich schon so." Ganz aufgeregt tanzen sie in der Wohnung herum. Die Zeit will und will nicht vergehen. Doch langsam wird es Abend. Noch einmal schlafen und dann in die Polizeischule. Am nächsten Morgen stehen sie schon um sechs Uhr auf. Sie waschen sich brav und putzen die Zähne, ziehen sich an - rein in den Bus und los geht es zur Polizeischule. Da warten schon viele junge Frauen und Männer. Das Klassenzimmer sieht aus wie in einer richtigen Schule. Der "Schuldirektor", er ist auch Polizist, erklärt den Aspiranten, was sie die kommenden zwei Jahre erwartet: Gesetze lernen, Berichte und Anzeigen schreiben und zwischendurch ein Praktikum auf einem Wachzimmer machen. Außerdem gibt es reichlich Sport. Ja. jetzt sind sie Aspiranten, das ist der erste Dienstgrad bei der Polizei.
| Die
Polizeischule
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